BDP unterstützt die Region im Kanti-Streit

veröffentlicht am Mittwoch, 01.10.2014

Südostschweiz


Interessant: Im Interview mit der Südostschweiz fordert CVP-Kantonsrätin Yvonne Suter, dass die Regierung „endlich“ die „Zweistandort“-Lösung genau prüfe. Im Juli 2013 hatte sie jedoch noch grosses Verständnis zur ablehnenden Haltung der Regierung genau zu dieser „Zweistandort“-Lösung.

 

Vgl. www.yvonne-suter.ch/wordpress/2013/07/kanti-fur-das-linthgebiet-wann-gibt-es-endlich-eine-auslegeordnung/ und www.suedostschweiz.ch/politik/bdp-unterstuetzt-die-region-im-kanti-streit

BDP unterstützt die Region im Kanti-Streit

Eine Kanti fürs Linthgebiet und eine für Wattwil – sowie bis zu 40 Prozent mehr Kantischüler: Das verlangt die BDP St. Gallen mit ihrer Bildungsoffensive.

Wattwil. – Die kantonale BDP hat genug vom andauernden Kanti-Streit zwischen dem Toggenburg und dem Linthgebiet. Um den «Rickengraben-Konflikt» rasch zu beenden, schlägt die Partei vor, dass jede Region eine eigene Kantonsschule bekommt. Das Linthgebiet habe Anrecht auf einen Kanti-Standort – jede andere Region des Kantons habe auch eine, argumentiert die BDP.

 

«Zweierlösung» endlich genau prüfen

Diese Forderung ist Balsam auf die Wunden der hiesigen Kantonsräte, die sich seit Monaten für eine Kanti im Linthgebiet engagieren. Auch wenn die Lösung der BDP nicht neu sei, zeige dies, dass die Diskussion in St. Gallen angekommen sei, betont CVP-Kantonsrätin Yvonne Suter aus Rapperswil-Jona. Sie hofft, dass nun die Diskussion um eine «Zweistandort»-Lösung neu entfacht und diese Option endlich von der Regierung vertieft geprüft wird – so wie das die Region stets forderte.

Zudem sagt die BDP der äusserst tiefen Maturitätsquote im Kanton den Kampf an. Um die Quote zu erhöhen, verlangt die Partei eine Öffnung der Kantonsschulen. Heisst: Eine niedrigere Eintrittsschwelle für Schüler, die in die Kanti gehen. (rol)

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